Bandbreiten-Kontrolle
ThinPrint druckt mit eigenen Druckerports. Pro ThinPrint Port stellen Sie die Bandbreitenbegrenzung individuell ein. So haben Sie die Möglichkeit, eine maximale Bandbreite pro Verbindung (pro Außenstelle) festzulegen. Dieses Verfahren bietet deutliche Vorteile gegenüber einfachen nutzerbasierten Methoden zur Begrenzung der Bandbreite. Ihre Druckdaten überschreiten nie die angegebene Bandbreite, selbst wenn viele Ihrer Mitarbeiter gleichzeitig große Dokumente drucken.
Sie können beliebig viele Drucker an einen ThinPrint Port anschließen, beispielsweise alle Drucker einer Außenstelle. Port-Pooling zur besseren Performance ist ebenfalls möglich. Das heißt, die Drucker, die über denselben Port drucken sollen, werden an mehrere, gleich konfigurierte Ports angeschlossen. Statt eines Ports stehen dann beispielsweise drei Ports zur Verfügung, und es können drei Druckaufträge gleichzeitig verarbeitet werden.

Abb.: Einstellung der Bandbreitenbegrenzung
Standardmäßig ist die Bandbreitenbegrenzung inaktiv, denn beispielsweise bei Standleitungen ist sie nicht nötig. Wird sie jedoch aktiviert, etwa weil Außenstellen über DSL angebunden sind, können Werte von 1.600 bit/s und 1Mbit/s eingestellt werden. Benutzerinnen und Benutzer können die Bandbreite auf Clientseite zusätzlich herabsetzen, um die Anwendungsperformance zu erhöhen.
Die Stärke der Komprimierung hängt von der eingestellten Bandbreite ab. Es wird automatisch so komprimiert, wie es für die betreffende Verbindung am günstigsten ist: Bei geringer Bandbreite wird höher komprimiert, da kleine Daten schneller über die Leitung gehen. Wenn ohnehin genug Bandbreite vorhanden ist, ist auch keine sehr hohe Komprimierung nötig. Dies regelt die komfortable Funktion Adaptive Speed im Hintergrund.