Die ThinPrint .print-Produktfamilie

ThinPrint .print ist eine Reihe von Softwareprodukten mit dem gemeinsamen Ziel der Verbesserung des Druckens und der Vereinfachung der Druckverwaltung in dezentralisierten Umgebungen, wo sich die Drucker oft Hunderte von Kilometern von der druckenden Anwendung entfernt befinden. Das Herzstück dieser Produktreihe ist die .print Engine, sie besteht aus:

 

  • einem Drucker-Port mit der Bezeichnung ThinPrint Port,
  • einem universellen Druckertreiber mit der Bezeichnung ThinPrint Output Gateway,
  • dem Dienst ThinPrint AutoConnect, der die richtige Zuordnung von Benutzern und Druckobjekten sicherstellt und das Einrichten von Druckservern automatisiert,
  • einem Dienst zur Verfolgung von Druckaufträgen*, der alle von der .print Engine verarbeiteten Druckaufträge überwacht und Informationen darüber in einer SQL-Datenbank speichert, sowie
  • der für Konfiguration und Wartung erforderlichen Benutzeroberfläche.

 

* In der .print Server Engine und der .print Application Server Engine enthalten

 

.print Engine

Für jede .print-Umgebung ist mindestens eine .print Engine erforderlich. Es wurden unterschiedliche Typen entwickelt, die jeweils optimal für eine bestimmte Umgebung geeignet sind. Für Umgebungen ohne zentrale Druckserver sind die folgenden .print Engines erhältlich:

 

 

Umgebungen, in denen ein auf Microsoft Windows basierender Druckserver verwendet wird, können stark von den folgenden .print Engines profitieren:

 

  • .print Server Engine: die einzige .print Engine, die einen von einem anderen PC oder Server erstellten Druckauftrag bearbeitet. Durch dieses einzigartige Merkmal wird die .print SE zum Herzstück der Unternehmensdruckumgebung. Da sie Druckaufträge von anderen Computern jeder Art verarbeiten kann, ist es unwichtig, welche Strategien heute oder in Zukunft für Desktops oder Anwendungen verfolgt werden. Solange ein gemeinsamer Drucker zur Verfügung steht, profitieren die Benutzer und das Netzwerk im Allgemeinen von ThinPrint .print. Funktionen wie der V-Layer-Druck, bei dem der Benutzer einen Anteil eines universellen Druckertreibers aufnehmen und den Druckauftrag trotzdem von einem nativen Druckertreiber auf dem Druckserver ausführen lassen kann, und der Virtual Channel Gateway, der ermöglicht, dass ein Druckauftrag vom Druckserver über die RDP/ICA-Verbindung eines Benutzers an einen lokal installierten Client-Drucker geschickt werden kann, erweitern die Leistungen der .print Server Engine. Schließlich kann die .print SE aufgrund ihrer Wichtigkeit für das Drucken in Unternehmen auf Druckserver-Clustern installiert werden.

 

Eine Variante der .print Server Engine für virtualisierte Umgebungen ist die:

 

  • .print Engine for VMware View: Diese Engine wird auf einem zentralen Druckserver installiert und bietet die gleichen Grundfunktionen wie die .print Server Engine, mit der Einschränkung, dass nur Druckaufträge von virtuellen Desktops, die vom VMware View Manager verwaltet werden, verarbeitet werden.

 

Umgebungen, die auf das Drucken durch IBM AS400 bauen, profitieren von der:

 

 

.print Client

Der zweitwichtigste Teil der .print-Umgebung ist der .print Client. ThinPrint und seine OEM-Partner haben eine Reihe von .print Clients entwickelt. Die Entscheidung darüber, welcher .print Client erforderlich ist und wo er installiert wird, hängt davon ab, welche Vorteile ThinPrint .print bieten soll. Für das Drucken ohne Komprimierung, Verschlüsselung oder die Nutzung von DRIVER FREE PRINTING ist kein .print Client erforderlich.

 

Jede .print Engine kann über LPD direkt auf einem LPR-Gerät drucken, während die maximale Bandbreite der Übertragung gesteuert wird. Eine .print Engine, die für das Drucken auf einem .print Client konfiguriert ist, kann auch:

 

  • über TCP, RDP oder ICA drucken,
  • Druckaufträge komprimieren,
  • die Bandbreite kontrollieren und
  • die Daten des Druckers auf der Client-Seite verwenden.

 

Wenn sowohl .print Engine als auch .print Client unter einem Microsoft Windows-Betriebssystem für Desktops oder Server laufen, kann auf dem Server oder Desktop, auf dem die .print Engine läuft, auch DRIVER FREE PRINTING verwendet werden.

 

Zusätzliche .print-Produkte

Die folgenden vier Mitglieder der .print-Produktfamilie funktionieren zusammen mit der .print Engine und dem .print Client und bieten zusätzliche Vorteile oder unterstützen spezifische Umgebungen.

 

  • .print Host Integration Service: Das Drucken aus einem Hostsystem auf dem lokalen Drucker eines Benutzers, der an einem Remote-Desktop oder -Terminal Server angemeldet ist, ist eine Herausforderung. Der .print Host Integration Service ermöglicht Benutzern mit einer aktiven RDP/ICA-Sitzung das Drucken aus einem Hostsystem auf jedem lokal installierten Drucker.
  • .print Queue Manager: Eine weitere Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass Druckaufträge erfolgreich ausgeführt werden, insbesondere, wenn die Verbindung zwischen dem druckenden und dem empfangenden Gerät nicht permanent oder instabil ist. Der .print Queue Manager bewältigt diese Herausforderung durch das Überwachen der Druckerwarteschlangen der .print Engine und das Verwalten der weiteren Versuche und der Löschungen von Druckaufträgen.
  • .print Connected Gateway: Eine dritte Herausforderung entsteht, wenn der Computer, der den Druckauftrag abschickt, den Computer, der ihn empfangen soll, aufgrund von NAT, Firewalls für eingehende Daten oder nicht-routingfähigen Subnetzwerken nicht erreichen kann. Der .print Connected Gateway löst dieses Problem durch Umkehren der Kommunikationsrichtung. In diesem Fall öffnet nicht die .print Engine eine Verbindung zum .print Client, sondern beide Komponenten öffnen eine Verbindung zum .print Connected Gateway. Dies ist ein in einem Netzwerksegment installierter Service, auf den von beiden Seiten zugegriffen werden kann.
  • .print Management Center: Mit dem .print Management Center vereinfachen Sie die Einrichtung und Verwaltung komplexer Drucklandschaften. Dabei erfolgt die Definition von Standorten, Verbindungen, Druckservern und Treiberpools mit nur wenigen Mausklicks. Das Einlesen der unternehmensweiten Drucker-Informationen sowie die Einrichtung aller Druckserver erfolgt vollautomatisch. Dank der datenbankgestützten und grafischen Benutzeroberfläche verschafft das .print Management Center einen optimalen Überblick über die gesamte Druckumgebung und bietet eine zentrale Administrations-Plattform.

 


 

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